Auch im Sommer gibt es genug zu tun:

In der warmen Jahreszeit ist die Eisfläche in Ilmenau keine Eisfläche. „Angeeist wird im Herbst, ab August trainieren wir im Eissportzentrum Erfurt“, erklärt die Trainerin. Doch auch fernab der Eisfläche gibt es genug zu tun: Rückentrainig – richtig sitzen, Körperspannung, erfahren, welche Muskeln wofür zuständig sind. Muskeltraining, Schnelligkeit, Laufen, Seilspringen, Hindernislauf für Kondition und Koordination. „Das Trainingsprogramm ist sehr vielseitig, die Zeiten mal länger, mal kürzer. Sprünge zum Beispiel sind intensiv, da reicht eine halbe Stunde.“ Als Trainerin ist Kristin Wieczorek-Pfeiffer auch dafür verantwortlich, die Kinder nicht zu überfordern. Auf ihre Truppe ist die junge Frau stolz. „Es macht Spaß, mit den Mädchen zu arbeiten.“

 

Mentales Training wichtig für die Arbeit auf dem Eis:

Nicht nur das aktive, auch das mentale Training ist im Sport immens wichtig. „Nach hartem Training muss man auch entspannen können“, weiß Wieczorek-Pfeiffer. Sie zeigt den Mädchen eine Flasche und versteckt sie anschließend hinter ihrem Rücken. Die Kinder müssen nun die Flasche möglichst genau beschreiben. Anschließend das gleiche Procedere mit einem ihrer Sportschuhe. „So merkt man sich die Kür. Wenn die Kinder auf dem Eis etwas vergessen, müssen sie in Sekundenschnelle überlegen, welche Elemente noch fehlen und wo sie diese einbauen können, um keinen Punktabzug zu riskieren. Wichtig ist, cool zu bleiben und sich den Fehler keinesfalls anmerken zu lassen.“
Zur Eislaufkarriere gehört nicht nur hartes Training, sondern auch die richtige Ernährung. „Die Eltern achten darauf, dass die Kinder nicht zuviel Zucker und Ungesundes zu sich nehmen“, sagt Wieczorek-Pfeiffer, die sich darüber freut, dass für die gemeinsame Sache alle an einem Strang ziehen.

 

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